Ausbildung

Die Ausbildung für die freiwilligen Feuerwehrleute ist nicht dieselbe wie für die Mitglieder der Berufsfeuerwehr. Die freiwilligen Feuerwehrleute führen die Einsätze in ihrer Freizeit durch und gehen daneben einer beruflichen Hauptbeschäftigung nach. Die Ausbildung ist je nach Kanton unterschiedlich organisiert. Für die Berufsfeuerwehrfrau und den Berufsfeuerwehrmann handelt es sich um eine Haupterwerbstätigkeit, er oder sie absolviert eine einheitliche Ausbildung mit eidgenössischem Fachausweis.

Freiwillige Berufsleute

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Freiwillige

Freiwillige

Die Ausbildung zum/zur freiwilligen Feuerwehrmann/-frau umfasst

  • Eine Grundausbildung (Basis von 2 Tagen)
  • Eine Vertiefung im darauf folgenden Jahr
  • Jährliche Weiterbildungen und Übungen nach der Eingliederung.

Jeder Kanton hat sein eigenes Ausbildungssystem.

  • 2 Tage technische Grundausbildung
  • 2 Tage Atemschutz Grundausbildung
  • Weiterbildungen oder Spezialausbildungen und regelmässige Übungen in den Folgejahren
  • 0,5 Tag BLS/AED Schulung (Reanimation und Defibrillation)
  • 5 Tage allgemeine Grundausbildung
  • 3 Tage technische Grundausbildung
  • Kantonale und eidgenössische technische Ausbildungen, anschließend Kaderausbildungen und Ausbildungen für Ausbilder 
  • 1 Tag regionale Ausbildung
  • 5 Tage kantonale Ausbildung
  • 1 Tag Reanimations- (BLS) und Defibrillationskurs (AED)
  • Weiterbildungen oder Spezialausbildungen und regelmäßige Übungen in den Folgejahren
  • 2 Tage kantonale Ausbildung
  • Mind. 12 Stunden das ganze Jahr über, je nach interner Organisation der Feuerwehr
  • Spezialisierung in unterschiedlichen Bereichen (z.B. Atemschutzgeräteträger, Chemiewehr) und spezielle Weiterbildungen innerhalb der Feuerwehren

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BERUFSFEUERWEHRFRAU/-MANN

2 % der Schweizer Feuerwehrleute haben das Glück, diese Tätigkeit als ihren Beruf in 16 bestehenden Feuerwehrkorps auszuüben. Diese sind auf die verschiedenen Regionen unseres Landes verteilt, an Standorten mit grosser Bevölkerungsdichte. Die Feuerwehrleute gewährleisten rund um die Uhr einen Bereitschaftsdienst in der Kaserne und leisten entweder unabhängige Einsätze oder greifen als Ergänzung mit spezifischen Fahrzeugen oder Geräten der freiwilligen Feuerwehr und Partnern unter die Arme. Die Mitglieder der Berufsfeuerwehr verfügen über besondere Fähigkeiten in den Bereichen atomare, biologische und chemische Ereignisse (ABC-Wehr) oder gehören Fachgruppen an. Dabei handelt es sich beispielsweise um Aufklärungs- oder Interventionsgruppen bei gefährlichen Ereignissen, also Spezialeinheiten der Feuerwehr, die für die Aufklärung und Rettung in besonders gefährlichen natürlichen oder künstlichen Umgebungen zuständig sind und daher eine anspruchsvolle Ausbildung voraussetzen.

Das Berufsfeuerwehrkorps gehört dem Schweizerischen Feuerwehrverband (SFV) an, der auch die Berufsbildung auf allen Ebenen fördert. In Zusammenarbeit mit der «Organisation der Arbeitswelt Feuerwehr» (OdAFW) organisiert der SFV die Berufsprüfungen zum Abschluss der Grundausbildung und fördert die Weiterbildung der Kaderleute. Der Verband befasst sich mit allen Themen, die Berufsfeuerwehrleute in der Schweiz betreffen. Der Besuch von verschiedenen Modulen an Hochschulen oder Schulen ermöglicht den Anwärterinnen und Anwärtern, sich die nötigen Kenntnisse anzueignen und die schulische Bildung zu absolvieren, bevor sie sich ihrer jeweiligen Kaserne für ein Praktikum im Berufsalltag anschliessen. Nach dem Praktikum können die Anwärterinnen und Anwärter zur Abschlussprüfung antreten, um bei Erfolg den eidgenössischen Fachausweis Berufsfeuerwehrfrau/-mann zu erlangen.

Weitere Informationen über die Ausbildung